Was macht die Bewegung? Gemeinsamer Rückblick auf 6 Monate Widerstand der “Empörten” in Düsseldorf

April 29th, 2012 by anabel

Gemeinsamer Rückblick, Reflexion, Diskussion und Austausch zum Thema:
Wie hat sich die Bewegung entwickelt und verändert?
Wie haben einzelne Aktivisten und Außenstehende diese Dynamik erlebt?
Welche Erfahrungen wurden in anderen Städten/Ländern gemacht?
Was bedeutet das für unsere Motivation in Zukunft?

Der respektvolle und wohlwollende direkte und emotionale Austausch ist ein wichtiger Aspekt für eine solidarische Zusammenarbeit.
Lasst uns in netter Runde positive und negative Erfahrungen teilen und uns gegenseitig zuhören.

Düsseldorf, Camp,  Martin Luther Platz, 30.4.2012, 16.00 Uhr

https://www.facebook.com/events/429531797059747/ 

1. Mai – Treffpunkt 10.00 Uhr am Camp

April 29th, 2012 by anabel

Die Occupy Protestler treffen sich um 10.00 Uhr am Camp.
Im Hofgarten wird Occupy einen Infostand einrichten.

Rettungsschirme für Menschen: Umbrella Peace Art – Installation in Düsseldorf

April 29th, 2012 by anabel

Neptunbrunnen Berlin

Ab dem 12. Mai möchten wir in Düsseldorf nach dem Vorbild der Berliner Protestkunstaktion eine Protest-Rettungsschirm-Installation, angemeldet als Mahnwache, einrichten. Dazu brauchen wir jede Menge Schirme: bunte, alte, neue, große, kleine Regenschirme.
Diese Schirme kann man mit Acrylfarben und Spray wunderbar mit Botschaften bemalen und beschriften.
Schön wären neben Schirmspenden, auch Spenden von Farben und Spray oder ihr bringt die bereits bemalten Schirme mit.
Schirme und Farben können ab sofort am Camp abgegeben werden.

Mehr Infos und Bilder zum Projekt in Berlin:
https://www.facebook.com/pages/Umbrella-Peace-Art-Berlin/206216982826063 

Music For Revolution II

April 19th, 2012 by Ben

Eine wunderschöne Inunserengeburtstagreinfeierparty!

Fettes Merci an Sasa Zebraschiss, die Happy Gangstas, MaximNoise, Alex de Maceedo, The Betrayers Of Babylon, The Homogenic Chaos, ToniZuViel und alle Helfer!

12M – GLOBAL REVOLUTION DAY

April 18th, 2012 by Ben

Lasst uns an diesem globalen Aktionstag auch in Düsseldorf laut und bunt eine vielseitige Kritik am bestehenden System üben und unsere Politik unter Druck setzen! Ob gegen Krieg, Nahrungsmittelspekulation, ESM, Intransparenz, ACTA und Ungerechtigkeit oder für Solidarität, echte Demokratie und die Achtung der Menschenrechte. GLOBAL CHANGE, seid kreativ!

Demonstration in Düsseldorf und anschließende Umzingelung der Börse!

Treffpunkt 12. Mai 2012, 14:00 Uhr im Occupy-Camp am Martin-Luther-Platz

Flyer 1, Flyer 2, (Text) Rückseite

Mobilisierungsvideos:

http://www.youtube.com/watch?v=cXB4Bx6AGnU

http://www.youtube.com/watch?v=WIRpEYpMDUM

http://vimeo.com/36669975

http://www.youtube.com/watch?v=ce4b7xDQbE4

http://www.youtube.com/watch?v=7Rjm1itc6aw

Aktionen auch in Berlin, Frankfurt, Köln
und in vielen anderen Städten weltweit!


Komm mit uns auf die Straße! Es ist dein Recht!

Infos zum MAYDAY am 1. Mai, 15M und Vorbereitungstreffen hier

15.04.2012 – Straßenfest zum halbjährigen Bestehen von Occupy Düsseldorf

April 11th, 2012 by Ben

Am Sonntag, den 15.04. veranstalten wir ein Straßenfest mit großem Kinderprogramm. Los geht´s um 13 Uhr. Während sich die jüngeren Besucher mal so richtig beim Schnupperklettern, Capoeira oder anderen Outdooraktivitäten austoben können, haben die Älteren die Möglichkeit, uns und die Bewegung näher kennenzulernen. Wir bieten außerdem einen Camping-Einführungskurs, Kinderschminken, Live Musik und viele weitere bunte Überraschungen. Durch den Tag führt Anabel Jujol. zum Flyer

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Wer möchte, kann gerne etwas zum Buffet beisteuern.

Spendenkonto:
Förderverein für Occupy Düsseldorf
Nr.: 100 621 0007 – BLZ: 300 501 10
Institut: Stadtsparkasse Düsseldorf

 

Next “Music For Revolution II” am 14.04.2012

März 23rd, 2012 by Ben


“Music For Revolution II” am 14.04.2012

Ab 17 Uhr im Occupy Camp Düsseldorf, Martin-Luther-Platz

Erst ruhig mit Sasa Zebraschiss und weiteren Liedermachern, dann HipHop von MaximNoise, Reggae von Betrayers of Babylon und Gäste aus Frankfurt. Ausklang mit MashUp und Bastard Pop von TheHomogenicChaos abwechselnd mit Drum `n Bass von ToniZuViel und Chris. Um Zwölf stoßen wir dann gemeinsam auf ein volles halbes Jahr an.

Essen und Trinken gibt´s soviel, wie da ist ;)

Spendenkonto:
Förderverein für Occupy Düsseldorf
Nr.: 100 621 0007 – BLZ: 300 501 10
Institut: Stadtsparkasse Düsseldorf

 

Videoaufruf: M31 – European Day Of Action

März 23rd, 2012 by Ben

Frankfurt:
M31 – European Day Of Action

https://www.facebook.com/events/231376650287825/

Wuppertal:
Demo gegen die autoritäre, neoliberale EU Krisenpolitik!
Kundgebung und Demonstration am 31.März in Wuppertal-Elberfeld
Auftaktkundgebung und Startpunkt: Schusterplatz (Oelberg) 20:30 Uhr
Abschlusskundgebung: Kasinokreisel am Banksterdenkmal 22:00 Uhr.

https://www.facebook.com/events/322407857821920/

Im Camp auf dem Martin-Luther-Platz in Düsseldorf werden wir versuchen, einen Livestream anzubieten.

 

Aufruf: Demokratie statt Fiskalpakt!

März 18th, 2012 by anabel


Die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG), März 2012 formuliert diesen Aufruf :

Krisenlösung und Europa gehen nur ganz anders

Frühjahr 2012. Merkel und Sarkozy eilen von Gipfel zu Gipfel, um den Euro zu retten. Der Boulevard hetzt gegen die Menschen in Griechenland. Der Kampf um die Krisenlösung spitzt sich dramatisch zu: Bis Anfang 2013 will ein autoritär-neoliberales Bündnis aus Kapitalverbänden, Finanzindustrie, EU-Kommission, deutscher Regierung und weiteren Exportländern den jüngst in Brüssel beschlossenen ‚Fiskalpakt’ im Schnellverfahren durch die Parlamente bringen. Der Fiskalpakt verordnet eine sozialfeindliche Sparpolitik und umfasst Strafen gegen Länder, die sich dieser Politik widersetzen. Der Fiskalpakt schränkt damit demokratische Selbstbestimmung weiter ein. Er ist vorläufiger Höhepunkt einer autoritären Entwicklung in Europa.

Wir sind diese unsoziale und anti-demokratische Politik ebenso leid wie die rassistischen Attacken auf die griechische Bevölkerung. Reden wir stattdessen von den menschenverachtenden Folgen dieser Politik. Reden wir über die autoritäre Wende Europas und deutsche Niedriglöhne als Krisenursache. Reden wir vom unangetasteten Vermögen der Wenigen und dem Leid der Vielen. Reden wir von unserer Bewunderung für den Widerstand und die Solidarität in der griechischen Bevölkerung. Fordern wir das Selbstverständliche: Echte Demokratie und ein gutes Leben in Würde für alle – in Europa und anderswo.

Die Krise in Europa ist die Spitze eines Eisbergs. Darunter liegt eine tiefe Strukturkrise des Kapitalismus. Zu viel Kapital ist auf der Suche nach Profit. Doch die Profitraten sind niedrig: Die Konkurrenz ist zu groß und die Löhne zu gering. Schuldenfinanziertes Wachstum und Spekulationsblasen konnten den Ausbruch der großen Krise nur verzögern. Nun propagiert das autoritär-neoliberale Bündnis das radikalisierte Weiter-so: Spekulationsverluste sozialisieren – durch dauerhaften Schuldendienst der Lohnabhängigen. Die Profitrate soll gesteigert werden – durch prekäre Arbeitsverhältnisse, Lohn- und Rentenkürzungen, Sozialabbau und Privatisierung. Die Folgen sind drastisch und was in Griechenland passiert, droht ganz Europa: Massenarbeitslosigkeit, Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, zerfallende Gesundheitssysteme, die Zunahme psychischer Erkrankungen und eine sinkende Lebenserwartung.

Derartige Maßnahmen können nur autoritär durchgesetzt werden. Der Putsch Pinochets in Chile 1973, die IWF-Programme in afrikanischen Staaten der 1980er Jahre und die Transformation im Osteuropa der frühen 1990er Jahre sind historische Vorläufer für Fiskalpakt & Co: Es sind Schockstrategien. Mit vielen Opfern erkämpfte, soziale und demokratische Prinzipien werden durch den Fiskalpakt in atemberaubendem Tempo abgeschafft, um den Schuldendienst zu sichern und die Profitraten zu steigern. In Italien und Griechenland setzen nicht-gewählte Technokraten-Regierungen mit Knüppeln, Tränengas und Wasserwerfern jene Spardiktate durch, die in Brüssel, Frankfurt und Berlin von männerdominierten ‚Experten‘-Gruppen beschlossen werden. Der Fiskalpakt und das Gesetzespaket zur ‘Economic Governance’ verleihen Organen wie EU-Kommission, Europäischem Gerichtshof und Europäischer Zentralbank, die jenseits demokratischer Kontrolle agieren, mehr und mehr Macht. Es ist perfide: Um demokratische Entscheidungen gegen die neoliberale Orthodoxie zu verhindern, verstärkt der Fiskalpakt das Diktat der Finanzmärkte durch Strafzahlungen an die EU.

Wie in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gewinnen chauvinistische und faschistische Kräfte an Einfluss, in Ungarn, Österreich, Finnland und anderswo. Geschichtsvergessen macht die deutsche Regierung mit ihrer kompromisslosen Austeritätspolitik reaktionäre Krisenlösungen immer wahrscheinlicher.

Weltweit toben Kämpfe gegen diese Politiken, vom Syntagma-Platz in Athen über den Tahrir-Platz in Kairo und den Zuccotti-Park in New York bis zur Puerta del Sol in Madrid. Die Bewegungen von Flüchtlingen und Wanderarbeiter_innen, mit denen diese die Außengrenzen Europas überqueren, sind Teil dieser Kämpfe um ein gutes Leben. Diese Kämpfe müssen grenzüberschreitend und in den ‚Zentren’ des autoritär-neoliberalen Bündnisses geführt werden, in Paris, Brüssel, Frankfurt und Berlin. Wir rufen deshalb zur Beteiligung an den kommenden Protesten auf, darunter der europäische Aktionstag am 31. März, der Global Day of Action am 12. Mai und die internationale Mobilisierung nach Frankfurt a.M. vom 17.-19. Mai. Wir setzen damit auf eine alternative Krisenlösung:

  • Fiskalpakt nicht ratifizieren, das EU-Gesetzespaket zur ‘Economic Governance’ zurücknehmen;
  • Staatsschulden streichen, Kapitalverkehrskontrollen einführen und Banken in öffentliche Dienstleister umwandeln;
  • gesellschaftlichen Reichtum durch ein neues Steuersystem von oben nach unten umverteilen;
  • mit einem sozial-ökologischen Investitionsprogramm soziale Infrastruktur ausbauen und ökologischen Umbau vorantreiben;
  • Arbeitszeit verkürzen;
  • Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen radikal demokratisieren;
  • die rassistische Politik der Grenzabschottung beenden, Bleiberecht und Papiere für alle.

Gegen die autoritär-neoliberale EU der Wenigen setzen wir ein demokratisches und sozial-ökologisches Europa der Vielen!

Link zum Aufruf und zur Unterzeichnung:
http://www.demokratie-statt-fiskalpakt.org/
http://www.demokratie-statt-fiskalpakt.org/sign

PDF zum Download: Aufruf_Demokratie statt Fiskalpakt

17.03.2012 “Operation Schildkröte” Demonstration gegen Polizeigewalt – Macht mit!

März 13th, 2012 by Ben

Danke an jeden der da war. War ne geile Aktion!

 

Am 17.03. feiert Occupy Wall Street das erste halbe Jahr seines Bestehens. In vielen Ländern und Städten hat es seitdem unschöne Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten gegeben. Während das Verhältnis zwischen Occupy Düsseldorf und der städtischen Polizei ausgesprochen gut ist, ist es dies an anderer Stelle – siehe u.a. Griechenland – nicht. Deshalb möchten wir die Gelegenheit nutzen, auf das friedliche Ansinnen der Bewegung hinzuweisen und der Polizei in aller Welt deutlich zu machen, dass auch sie zu den 99% gehört.
Dazu werden wir in “Schildkrötenpanzer-Formation”, jeder mit dem gleichen Schild (Motiv siehe unten, in unterschiedlichen Sprachen), auf den Song “Give Peace A Chance” die Rheinpromenade entlang gehen. Nach ein paar Minuten hält die Formation (an einer für Kameraaufnahmen von oben gut geeigneten Stelle) und die Schilder werden umgedreht, so dass die Botschaft lesbar wird.
Ihr wollt mithelfen, Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten zu verhindern? Dann helft mit, die Botschaft um die Welt zu schicken!
Treffpunkt ist am Samstag um 12 Uhr vor dem Apollo-Theater in Düsseldorf.

Auf dem Rathausplatz wird im Anschluss um 15 Uhr unsere Zweite Bürgerasamblea stattfinden.

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