ACTA STOPPEN! KOMM ZUR DEMO AM 25.02.
14 UHR VOR DEM DGB-HAUS IN DÜSSELDORF - ZUR KARTE
ACTA bedroht das freie Internet: Provider und Webseiten-Betreiber sollen ermutigt werden, ihre Nutzer zu überwachen und Inhalte herauszufiltern. "Freiwillige" Lösungen zwischen privaten Akteuren werden durch das ACTA-Abkommen gefördert. Dadurch werden unsere Grundrechte in die Hände der Wirtschaft gegeben.
ACTA gefährdet Menschenleben: Harte Sanktionen im Transit sollen den Zugang zu kostengünstigen Medikamenten (Generika) erschweren. Die Leidtragenden sind zumeist Menschen in Entwicklungsländern, welche sich die teure Medizin aus den Industriestaaten nicht leisten können.
ACTA ist undemokratisch und hinter verschlossenen Türen verhandelt worden. Während Vertreter der Pharma-, Film- und Musikindustrie mitreden durften, wurden gewählte Abgeordnete und die Zivilgesellschaft ausgeschlossen. Nationale Parlamente oder das EU-Parlament durften also nicht mitreden, sie können nun lediglich zustimmen oder ablehnen.
ACTA zementiert das Urheberrecht: Das Abkommen soll einen Grundsatz fest entscheiden, damit alte und überkommene Geschäftsmodelle in die nächsten Dekaden gerettet werden. Dadurch stellt sich ACTA gegen Innovation und zeitgemäße Modelle, die den Interessen von Nutzern und Kreativen Rechnung tragen. Die rasante Fortschritt der modernen digitalen Welt wird ignoriert.
Am 11.02. waren wir zwar viele aber anscheinend noch nicht genug, um ein anderes Nach-/Denken einzuleiten.
Das zuständige EU-Gremium hat den ersten Verhandlungstag auf den 1. März 2012 festgelegt und die Lobbyistenverbände und der Kommissionspräsident zeigen natürlich schon jetzt Ihre Flagge und beeinflussen unsere gewählten Politiker.
Wir zeigen damit den Herren, dass wir weit mehr sind und unsere demokratischen Freiheitsrechte wahrnehmen und mit den aktuellen Machenschaften nicht mehr einverstanden sind. Deswegen rufen wir erneut auf:
STOPPT ACTA in Europa – endgültig!
Die Demonstration beginnt am 25.02.2012 ab 14 Uhr
vor dem DGB-Haus in Düsseldorf -> Sammelpunkt
Solidarität und Sirtaki kennt keine Nationalität!
Rund 100 Demonstranten zogen am Mittwoch Abend vom Occupy Camp Düsseldorf zur Griechischen Botschaft. Griechen wie Deutsche und andere schrien ihren Zorn heraus, schwiegen zu bezauberndem Gesang und tanzten gemeinsam Sirtaki. An der Botschaft angekommen wurden Kerzen aufgestellt, Botschaften der Teilnehmer hinterlassen und eine Rede von Mikis Theodorakis verlesen.
Rund 70 Prozent der Umsätze mit Euro-Staatsanleihen (die deutschen Bundesanleihen ausgenommen) entfallen momentan auf die Griechen, der Großteil davon (etwa 80 Prozent) auf ein einziges Papier: die Anleihe, die am 20. März 2012 fällig wird. „My Big Fat Greek Bond“, wie Witzbolde sagen: fast 15 Milliarden Euro schwer, aktueller Kurs: knapp über 40 Prozent. Der Zins beträgt 4,3 Prozent auf den Nennwert, ist aber eher zu vernachlässigen.
Die Wette ist eine andere: Halten sich die Griechen noch einen Monate irgendwie über Wasser, erhält der Anleger im März 100 Euro für die 39,78 Euro, die er jetzt investiert: Den Einsatz mal 1,5 = 60,22 Prozent Gewinn in 32 Tagen, spaßeshalber hochgerechnet auf 12 Monate, überfordert das den Online-Kalkulator der Börse: Rendite größer als 999 Prozent steht da nur (vierstellig macht er es nicht).
Jetzt muss man nur nochmal hinterfragen, wieviel Griechen da wohl mithandeln und wer da täglich handelt. Aber danach wird es auch weitergehen, es ist ja nicht so das es keine weiteren Fälligkeiten mehr gäbe.
Zieht man das im gesamten Jahr 2012 durch spuckt letzlich ein Renditerechner rund 2111 Prozent aus, was allerdings unterstellt, dass die Wette über ein Jahr laufend wiederholt werden könnte. Das bedeutet aber, dass man die Rückflüsse zu denselben Konditionen wieder investieren kann. „Das zahlt sonst niemand“, tönte ein Investmentbanker am Londoner Parkett.
Wann wacht ihr auf und setzt endlich den Kurshandel aus ?
Und weisst die Banken und Spekulanten in Ihre Schranken !
Es sind unsere Steuergelder die ihr da reinpumpt.
Und bei der Rendite verzichtet man danach auch gerne auf 50% der Rückzahlung….
Jahrelang ist Griechenland ärmer geworden und seine Gläubiger immer reicher. Und jetzt, wo das Land ausgesaugt ist, bezahlen unschuldige Bürger, denen es nicht möglich war, sich mit ihrem Geld davon zu machen.
Das griechische Parlament hat notgedrungen weitere Auflagen des IWF, der EZB und der EU akzeptiert: der Mindestlohn wird um 22 Prozent (auf 586 Euro) gesenkt, 15 000 Stellen im öffentlichen Dienst werden gestrichen, es gibt Einschnitte in den Rentenzahlungen und Beamtengehältern, im Haushalt der Sozialversicherung und der Armee, vier Staatsunternehmen werden privatisiert.
Der Wähler wird nicht gefragt, Parlamente erpresst. Die Märkte bestimmen, was läuft.
Menschen, die die Krise nicht verursacht haben, werden mal wieder verantwortlich gemacht. Ihnen gilt unsere volle Solidarität!
Occupy Düsseldorf lädt zur Solidaritäts-Demonstration:
“Nicht in unserem Namen! – Solidarität mit den Griechen”
Wann: Mittwoch 15.02.2012 Start: 18:30 Uhr
ab Occupy-Camp, Martin-Luther-Platz (Düsseldorf)
zum Griech. Konsulat (Grafenberger Allee 128a)
Am heutigen Samstag waren rund 6000 Teilnehmer in Düsseldorf beim Protest gegen das Handelsabkommen ACTA (Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement) auf der Straße! Neben dem intransparenten und undemokratischen Entstehungsprozeß des Abkommens wird vor allem eine zunehmende Kriminalisierung von Internetnutzern, die Erschwerung des Zugangs zu Generika (wirkstoffgleiche Medikamente) der Drittweltländer und ein großer Schritt Richtung Providerhaftung befürchtet und kritisiert. Deutschland hatte die Unterzeichnung vorerst zurückgestellt.
Wir fordern das endgültige Aus von ACTA!
Die Stimmung war gut, laut und friedlich. Mit mehreren Redebeiträgen bei zwei Kundgebungen haben Demonstranten ihre Mitmenschen über das Handelsabkommen ACTA umfassend informiert. Danke an alle, die da waren!
Spontane Anti-ESM Kundgebung verbunden mit einem Aufruf zur friedlichen Revolution.
An diesem Tag waren die Medien schnell von einem geplanten Amoklauf des Schülers aus Wiesbaden, der auf Facebook laut Polizeimeldung zur “Revolution” aufgerufen hatte, überzeugt. Da hierdurch der Eindruck erweckt wurde, dass ein Aufruf zur Revolution stets auf Gewalt abzielt und damit strafbar sei, haben wir uns entschieden, zu zeigen, dass dies nicht der Fall sein muss.
Nach 20 sek wird der Ton wieder normal, war wohl kreide auf dem Micro ;)
Wir hatten eine (1) Einladung erhalten und sind mit ca. 15 Leuten da aufgetaucht und haben für Stimmung gesorgt. Hört euch an was die Sahra ;) nacher noch mit 4 Occupisten beredet. Hört gut zu erstellt ein Pad und schreibt den Brief!!!
Das folgende Video zeigt einige der großen Demos gegen «ACTA» in Polen:
Die scheinen ganz schön sauer zu sein. Das ist in Polen und die Polen demonstrieren gegen etwas, das «ACTA» heißt. Gut, denkt ihr jetzt: Diese ehemaligen Ostblockländer haben immer mal wieder schlimme Regierungen, die schlimme Gesetze verabschieden. Kann man ja verstehen, dass die demonstrieren.
Aber «ACTA» ist kein Gesetz und vor allem kein polnisches. Und deswegen gehen nicht nur die Polen, sondern auch die Leute in Frankreich, Belgien, Deutschland und vielen weiteren europäischen Ländern auf die Straße.
Was ist ACTA?(siehe auch die Infos im Slider auf der linken Seite)